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FDP Nordfriesland wählt neuen Vorstand und greift direkt an: Starke Führung, neue Köpfe und klare Kante fürLandwirtschaft und Infrastruktur

Mildstedt – Auf dem Kreisparteitag der FDP Nordfriesland am Sonntag im Kirchspielskrug Mildstedt hat sich der Kreisverband personell wie inhaltlich klar neu aufgestellt – und sendet ein deutliches Signal mit Blick auf die kommende Landtagswahl: Nordfriesland will gestalten, nicht verwalten. In einer Kampfkandidatur setzte sich der bisherige Amtsinhaber Iwer Ebsen erneut klar durch und wurde als Kreisvorsitzender bestätigt. Ebsen kommt aus der Agrarbranche und ist seit Jahrzehnten in der Landwirtschaft verwurzelt. Bis heute ist er als Futtermittelvertreter im Einsatz und steht im engen Austausch mit landwirtschaftlichen Betrieben im gesamten Kreisgebiet. Der Kreisverband setzt damit bewusst auf Erfahrung, Verlässlichkeit und einen Vorsitzenden, der die Herausforderungen des ländlichen Raums aus eigener beruflicher Praxis kennt.

Zum ersten stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurde der Husumer Stadtverordnete und neue Kreistagsabgeordnete Skade Niquet gewählt. Niquet ist selbstständig in der Mitarbeitergewinnung für regionale Handwerksbetriebe und beendet derzeit sein Bachelorstudium der Wirtschaftspsychologie. Er steht für eine neue Generation liberaler Kommunalpolitik mit Fokus auf Strukturreformen, funktionierende Verwaltung, Digitalisierung und klare Verantwortlichkeiten. Als zweite stellvertretende Kreisvorsitzende wählten die Mitglieder Kristina Schröder. Schröder ist Unternehmerin in der Fitnessbranche sowie im Einzelhandel und bringt unternehmerische Perspektiven, Marktnähe und Praxiserfahrung in den Vorstand ein. Den Vorstand ergänzt als dritter stellvertretender Kreisvorsitzender der Neuzugang Wolfgang Laube, der jahrzehntelang in leitenden Führungspositionen der internationalen Logistik tätig war – unter anderem in Afrika und Asien – und heute auf Föhr lebt. Zum Schatzmeister wurde der Kreistagsfraktionsvorsitzende Torge Feddersen gewählt. Das Amt der Schriftführerin übernimmt erneut Wiebke Kühl-Tessin. Darüber hinaus wurden mehrere Beisitzerinnen und Beisitzer in den Kreisvorstand
gewählt.


Angriffslustig in Richtung Landtagswahl


Inhaltlich positioniert sich der Kreisverband deutlich: Die FDP Nordfriesland willregieren – und dafür echte Lösungen liefern. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Landwirtschaft. Kreisvorsitzender Iwer Ebsen kündigte an, die Landwirte wieder stärker als feste politische Partner zu gewinnen: „Viele Landwirte sind zurecht wütend – vor allem auf die CDU, auf jahrelangen Stillstand und auf fehlende Entscheidungen. Diese Wut ist nachvollziehbar. Aber wir sagen klar: Wir wollen diese Menschen zurück in die politische Gestaltung holen.“ Die FDP Nordfriesland will konkrete Lösungen anpacken – unter anderem beim Gänsefraß, beim Flächenentzug, beim Umgang mit der Stiftung Naturschutz sowie bei praxistauglichen Ausgleichs- und Nutzungsregelungen. Nicht mit Symbolpolitik, sondern mit Klartext, Entscheidungswillen und Umsetzbarkeit.

Infrastruktur in der Krise – der Norden wird überhört


Ebenso deutlich fällt die Analyse zur Infrastruktur aus. Der nördliche Landesteil und insbesondere die Westküste stehen vor massiven Herausforderungen: Die Fehmarnbeltquerung droht die Jütlandroute strategisch zu entwerten, die Marschbahn verliert zunehmend an Bedeutung, der Ausbau der B5 kommt südlich nur schleppend voran und ist nördlich von Husum momentan kein Thema, während mit der Eiderbrücke eine weitere erhebliche Einschränkung bevorsteht. Der Kreisverband warnt vor einem mittelfristigen Verkehrschaos mit langfristigen wirtschaftlichen Risiken für den gesamten Kreis Nordfriesland – Risiken, die in Kiel bislang kaum die nötige Aufmerksamkeit erhalten. Klare Worte zur politischen Realität in Schleswig-Holstein Der Kreisverband macht unmissverständlich klar: In Schleswig-Holstein konnte man sich schon immer auf die FDP verlassen – hier ist die Stimme für die Freien Demokraten tatsächlich etwas wert. Eine Stimme für die AfD mag aus Frust heraus nachvollziehbar erscheinen, führt politisch jedoch zum Gegenteil dessen, was viele wollen. Mit der AfD wird – bei allem berechtigten Ärger – zurecht nicht koaliert. Eine starke AfD bedeutet daher faktisch eine noch linkere Landesregierung, die sich immer weniger einigen kann, nicht einen Politikwechsel. Nur eine starke FDP ermöglicht einen spürbaren Richtungswechsel in der nächsten Landesregierung.


Die FDP ist die einzige politische Kraft, die:
● bürgerliche Mehrheiten ermöglicht
● wirtschaftliche Vernunft und Freiheit verbindet
● ideologischen Stillstand verhindert
● und reale politische Veränderungen durchsetzen kann


Der Anspruch der FDP Nordfriesland ist klar: Nicht Protest wählen, sondern gestalten. Nicht Frust konservieren, sondern Mehrheiten verändern. Anspruch und Einladung Die bekannten Probleme liegen auf dem Tisch. Jetzt geht es darum, daraus angepackte Lösungen zu machen. Der neu gewählte Vorstand der FDP Nordfriesland zeigt sich geschlossen, entschlossen und bereit, Verantwortung zu übernehmen.

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